Düsseldorf-Stadtmitte – Einkaufen, japanisches Viertel, Büros und der Hbf

Der Düsseldorfer Stadtteil Stadtmitte liegt im Zentrum der Stadt und charakterisiert sich vor allem durch eine Fülle an Einkaufsmöglichkeiten und den Sitz wichtiger Bürogebäude in diesem Teil der Stadt. Auch kulinarisch gibt es hier dank des Japan-Viertels einiges zu entdecken.

Der Stadtteil Stadtmitte ist umgeben von Pempelfort, Düsseltal, Flingern, Oberbilk, Friedrichstadt und der Altstadt. Zahlreiche U-Bahn- und Straßenbahnlinien verlaufen durch Stadtmitte, als deren Herz man die Schadowstraße und die Königsallee bezeichnen könnte. Beides sind Einkaufsstraßen, auf denen Düsseldorfer und Auswärtige nach Lust und Laune shoppen können – die Shadowstraße punktet mit Läden wie C&A, New Yorker, Deichmann und Primark, zwischen denen sich immer wieder kleine, aber beliebte Restaurants und andere Einzelhandelsgeschäfte finden. Im Winter gibt es hier sogar einen Weihnachtsmarkt, der sich entlang der Straße entfaltet.

Wassergraben an der Königsallee in der Stadtmitte in DüsseldorfAuf der berühmten Königsallee, die von Einheimischen liebevoll nur „Kö“ genannt wird, bieten sich Shoppingmöglichkeiten – allerdings der exklusiven Art. Zwischen den Designerboutiquen verläuft der Kö-Graben, der von majestätischen Bäumen gesäumt ist und zu einer Ruhepause am Wasser einlädt. Fünf große Kaufhäuser sind im Stadtteil Stadtmitte ebenfalls beheimatet: das Sevens, die Kö-Galerie, die Shadow-Arkaden, eine Galeria Kaufhof Filiale und eine Peek & Cloppenburg Filiale.

Dazwischen liegt das Düsseldorfer Schauspielhaus, welches 1970 entworfen wurde und mit seinen geschwungenen Linien und dem weißen Farbton definitiv ein Hingucker ist.

Darüber hinaus zählt die Stadtmitte zu einem begehrten Bürostandort. Niederlassungen bekannter Banken haben hier ihren Sitz, ebenso wie Immobilienagenturen, Anwaltskanzleien und Schönheitskliniken. Im 94 Meter hohen Dreischeibenhaus, welches sich direkt neben dem Schauspielhaus befindet, haben namhafte Firmen wie der Reiseveranstalter Alltours ihren Sitz. Dahinter liegt der neu gestaltete Kö-Bogen, der unter anderem einen Apple Store beinhaltet und an den Hofgarten grenzt. Ein Teil des Parks mit dem wohlklingenden Namen gehört zur Stadtmitte dazu und lädt zum Verschnaufen und Entspannen ein.

Kulinarische Höhepunkte gibt es im japanischen Viertel zu erleben, welches sich rund um die Immermannstraße befindet und mit vielen ostasiatischen Restaurants punktet. Deutsche Lokale sind hier so gut wie nicht existent und asiatische Anbieter übertreffen sich gegenseitig in Angebot und Auswahl. Aufgrund der Dichte japanischer Unternehmen in Düsseldorf und dazugehöriger Mitarbeiter dürfen sich Düsseldorfer über eine Fülle an Restaurants verschiedener Preisklassen freuen, die allesamt gut und gerne besucht sind.

Auch eine schöne Kirche hat das Stadtviertel „Stadtmitte“ zu bieten – die Johanneskirche mit einem 87,5 Meter hohen Turm. Seit dem Bombenangriff im 2. Weltkrieg wurde sie immer wieder umgebaut, um ihre Schönheit zu erhalten.
Zu guter Letzt gehört zur Stadtmitte auch der Hauptbahnhof, der zu einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte NRWs gehört. Er verbindet die Stadt z. B. mit dem Düsseldorfer Flughafen, der innerhalb von 14 Minuten mit der S-Bahn erreicht werden kann.

Düsseldorf-Altstadt – ein Bummel durch das Herz der Stadt

Die Düsseldorfer Altstadt stellt mit ihren 0,5 km² Fläche und etwa 2.000 Einwohnern den zweitkleinsten Stadtteil der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens dar. Kennenlernen durfte ich sie bei einem geführten Rundgang auf dem sogenannten Brauereiweg. Dabei erfuhr ich viel über die Geschichte des berühmten Düsseldorfer Altbiers, besuchte eine der kleinen Hausbrauereien und verliebte mich völlig unbeabsichtigt in diese Altstadt. Einige Jahre danach lernte ich sie in ihrer ganzen Vielfalt kennen und schätzen.

Begrenzt wird die Düsseldorfer Altstadt von der Rheinuferpromenade, dem Hofgarten, der an der Deutschen Oper vorüber führenden Heinrich-Heine-Allee sowie der Benrather- und der Schulstraße. Eine Art Mittelpunkt bildet der unmittelbar am Rheinufer liegende Burgplatz mit Blick von der Rheinuferpromenade - Altstadt Düsseldorfdem benachbarten Schlossturm. Vom Platz führt eine sich nach unten erweiternde Freitreppe hinunter zum Rhein. Sie wird in den Abendstunden der Sommermonate zu einem beliebten Aufenthaltsort für Alt und Jung. Am nordöstlichen Rand des Platzes kann der aufmerksame Beobachter das Stadterhebungsmonument entdecken, das von einer der blutigsten Schlachten des Mittelalters berichtet. Wenige Meter südlich des Burgplatzes befindet sich der in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtete Bachsteinbau des Alten Rathauses, vor dem das Reiterstandbild des Kurfürsten Johann Wilhelm über die Stadt wacht. Nördlich des Schlossturms, in dem in einem Schifffahrtsmuseum mehr als hundert Schiffsmodelle zu bestaunen sind, befindet sich mit der Hallenkirche Sankt Lambertus das wahrscheinlich älteste Bauwerk der Kernstadt Düsseldorfs. Es bleibt deren Besuchern vor allem wegen seines „vom Teufel verdrehten Kirchturms“ in dauerhafter Erinnerung.
Beim Gang durch die recht kurzen Straßen und Gassen der Altstadt von Düsseldorf laden unzählige Kneipen, Hausbrauereien, Klubs und Cocktailbars zu einem Besuch ein. Dabei wird der Ruf der Altstadt als „Längste Theke der Welt“ unmittelbar erlebbar, obwohl diese Art Theke aus hunderten, nach unterschiedlichen Aspekten eingerichteten Lokalitäten besteht. Touristen bevölkern bevorzugt die vom Markt in Richtung Königsallee und Stadtmitte führende Bolkertstraße, die sich als Fußgängerzone und Herz der „Theke“ zu einer beliebten Partymeile entwickelt hat. Dagegen steht die Flingerstraße im Ruf, vor allem die modischen Bedürfnisse der jüngeren Generation hervorragend zu bedienen.

In der Düsseldorfer Altstadt kommen jedoch nicht nur die Freunde eines guten Bieres oder sehenswerter sakraler Bauten, zu denen auf jeden Fall die 1637 vollendete dreischiffige Hallenkirche St. Andreas und die mit einem künstlerische wertvoll gestalteten Innenraum aufwartende Berger Kirche gehören, zu ihrem Recht. Denn dieser Stadtteil besitzt mit dem Hetjens-Museum und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zwei sehenswerte museale Einrichtungen. Das in einem der attraktivsten historischen Gebäude der Altstadt untergebrachte Hetjens-Museum überrascht seine Besucher mit qualitativ hochwertigen keramischen Sammlungen aus einer 8.000 Jahre umfassenden Keramikgeschichte und den bedeutendsten Kulturen dieses Zeitraums.
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalens zeigt hier an ihrem Ausstellungsort K20 am Grabbeplatz auf über 5.000 m² Fläche vorrangig herausragende Sammlungen moderner Kunst ab dem frühen 20. Jahrhundert. Mit diesen beiden Einrichtungen leistet die Altstadt in Düsseldorf einen bedeutenden Beitrag zur Festigung des Rufes Düsseldorfs als internationale Kunst- und Kulturmetropole.
Abschließend möchte ich noch eine Empfehlung aussprechen. Sie gilt der nostalgischen Beleuchtung von Teilen der Altstadt mit Gaslaternen, die hier wahrscheinlich noch eine Zeit lang ihre Dienste verrichten werden. Bei einem abendlichen Bummel können Sie die dabei entstehende einzigartige Atmosphäre in den engen Straßen der Altstadt genießen und auf sich wirken lassen.

Düsseldorf-Golzheim – zentraler, alter Stadtteil am Rheinufer mit Wohnblocks und Häuserzeilen

Der Stadtteil Golzheim gehört zum ersten Stadtbezirk der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. In dem rund 2,6 km² großen Stadtgebiet wohnen knapp 12.000 Einwohner. Der Stadtbezirk ist mit seinen Stadtteilen Altstadt und Carlstadt, mit Derendorf, Golzheim, Pempelfort sowie Stadtmitte insgesamt 11,4 km² groß. Die Verkehrslage mit der direkten Anbindung an die beiden Bundesstraßen B 1 und B 7 ist denkbar günstig. Der knapp fünf Kilometer entfernte Hauptbahnhof Düsseldorf ist in einer viertelstündigen Pkw-Fahrt erreichbar.

Golzheim ist einer der ältesten Düsseldorfer Stadtteile. Das heutige Stadtteilgebiet wurde schon im elften Jahrhundert urkundlich erwähnt, damals zunächst unter dem Namen Gottelsheim. Ein noch heute prägnanter Ort ist die Straßenverkehrskreuzung Uerdinger-Kaiserswerther Straße. Hier wurde in den 1660er Jahren mit der St. Joseph-Kapelle eine Filialkirche der Derendorfer Pfarrkirche gebaut. Golzheim liegt in Gehwegnähe zum Rheinufer, und dann weitergehend bis zur Düsseldorfer Altstadt. Umgekehrt führt der Weg in Richtung Messegelände sowie Rheinstadion hin zum Stadtteil Stockum. Die meisten Einwohner leben hier in Golzheim in mehrstöckigen Wohnblocks sowie in Häuserzeilen aus den 1900er bis 1920er Jahren. In der heutigen Zeit sind die Wohnungen saniert und topmodernisiert. Sie sind sowohl als Eigentum als auch zur Miete sehr gefragt, auch wegen ihrer verkehrsgünstigen Lage. Von Golzheim aus sind die Bewohner ebenso schnell in der Düsseldorfer City wie auf den Bundesautobahnen A 44, A 52 oder A 57. Die innerstädtische Verkehrsanbindung ist durch mehrere U-Bahnverbindungen in alle Richtungen gewährleistet. Zu den direkten Fahrtzielen gehören der Hauptbahnhof, der Flughafen, die Messe sowie der außerhalb gelegene Stadtteil Kaiserswerth im fünften Stadtbezirk.

Golzheim ist mit seinem Gewerbe an Hotellerie, an Gastronomie, Büros, Praxen sowie Kanzleien ein gefragter und vielseitiger Standort. Der Karl-Arnold-Platz liegt im Mittelpunkt mehrerer Luxushotels. Das große Bürogebäude KAP1, gleichbedeutend mit Karl-Arnold-Platz 1, verfügt bei einer Höhe von 30 Metern über sieben oberirdische sowie vier unterirdische Stockwerke.

Seit jeher ist der Rheinpark das Naherholungsgebiet für die Bewohner von Golzheim. Die Parkanlage aus Mitte der 1900er Jahre erstreckt sich über mehrere Kilometer am rechten Rheinufer entlang. Promenade, weitläufige Rasenflächen sowie alter Baumbestand sorgen für eine regelrecht beschauliche Atmosphäre inmitten der Großstadt Düsseldorf. Der Rheinpark ist öffentlich zugänglich, also von überall aus begehbar. Picknick, Sonnenbaden oder Grillen ist ebenso möglich wie Ballsport, Frisbee, Federball und anderer Freizeitsport. Mehrere Kinderspielflächen sowie Hundeausläufe sind eingezäunt und ausgeschildert. Seit der Jahrtausendwende steht der Rheinpark unter Denkmalschutz.

Der von der Quelle bis zur Mündung verlaufende Rheinradweg führt am Golzheimer Rheinufer entlang, ebenso wie der Radweg Pilgerroute von Flensburg nach Aachen

Düsseldorf-Gerresheim – dicht besiedelt, am Rande der Stadt, mit eigener Altstadt

Im Düsseldorfer Stadtbezirk Gerresheim leben auf einer Fläche von etwa sieben km² knapp 30.000 Einwohner. Damit ist Gerresheim der am dichtesten bewohnte Stadtteil neben Grafenberg, Hubbelrath, Knittkuhl und Ludenberg in diesem Stadtbezirk.

In früheren Jahrhunderten war Gerresheim als eigene Stadt bekannt durch einen damaligen Frauenstift. Namensgeber des Stadtteils war die Gerresheimer Glashütte. Das Unternehmen wurde in den 1860er Jahren gegründet und war zur damaligen Zeit eine der weltweit führenden Glashütten. Der Betrieb wurde Mitte der 2000er Jahre eingestellt. Ende der 1910er Jahre wurde die Stadt nach Düsseldorf eingemeindet. Heutzutage ist Gerresheim ein gemütlicher, man könnte fast sagen idyllischer Ort am Rande der Großstadt. Die Pkw-Fahrt zum sieben Kilometer entfernten Düsseldorfer Hauptbahnhof dauert etwa 20 Minuten. Durch die Nähe zur Bundesstraße B 7 ist Gerresheim bestens über die Grafenberger Allee an die Düsseldorfer Innenstadt angebunden. Der öffentliche Personennahverkehr wird durch ein Dutzend Busverbindungen sowie durch die U 73 als Stadtbahnlinie der Düsseldorfer Rheinbahn AG sichergestellt.

Die Infrastruktur ist zum Leben und Wohnen in Gerresheim ebenso modern wie facettenreich. Wahrzeichen ist die katholische Basilika St. Margareta, eine Stiftskirche im romanisch-gotischen Stil aus den 1230er Jahren. Im Zentrum der historischen Altstadt stehen am Marktplatz denkmalgeschützte Bauwerke und Fachwerkhäuser, oder das Kanonikerhaus am Neusser Tor. Häuserzeilen in der Benderstraße, der Quadenhof am Gerricusplatz und das Stiftsgebäude der Frauengemeinschaft St. Hippolyt in Gerresheim gehören zu den besonderen Sehenswürdigkeiten. Das Schul- und Bildungsangebot reicht von Kitas über Kindergärten und Grundschulen, Waldorf- sowie Förderschule bis zur Sekundarstufe II mit zwei Gymnasien.

Die medizinische Versorgung ist stationär durch die Sana Kliniken AG sowie ambulant durch niedergelassene Allgemein- und Fachärzte gewährleistet. Mobile Pflegedienste, Apotheken und vielfältige therapeutische Einrichtungen ergänzen dieses medizinische Rundumangebot. Gerresheimer Brauchtum wird buchstäblich großgeschrieben. Federführend ist der Anfang der 1950er Jahre gegründete Bürger- und Heimatverein Gerresheim. In der Bürgerhilfe Gerresheim engagieren sich die Mitglieder bei der Veranstaltung von Bürgerfesten, von Trödel- und Flohmärkten bis hin zum Düsseldorfer Karneval. Der Düsseldorfweg sowie der Residenzweg als ein Hauptwanderweg des Sauerländer Gebirgsvereins verlaufen durch den Stadtteil. Das Angebot in mehreren Gerresheimer Sportvereinen reicht von olympischen Sportarten und Disziplinen bis hin zu Schach, Freizeit-, Breiten- und Hobbysport.

Zu den jährlichen Highlights, die auch über Gerresheim hinaus bekannt und beliebt sind, gehören das herbstliche Weinfest sowie der Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende auf dem Gerricusplatz.

Düsseldorf-Pempelfort – Kulturmeile und viele Mietwohnungen

Pempelfort ist ein Stadtteil buchstäblich im Herzen von Düsseldorf, der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt am Rhein. Die rund 210 Quadratkilometer große Stadt ist in elf Stadtbezirke aufgeteilt. Denen sind 50 Stadtteile zugeordnet. Pempelfort gehört zum ersten Düsseldorfer Stadtbezirk, zusammen mit den Stadtteilen Carlstadt, Derendorf, Golzheim, Altstadt und Düsseldorf-Mitte. Mit einer Fläche von 2,7 Quadratkilometern ist Pempelfort von der Größe her recht überschaubar. Auf dieser Stadtfläche wohnen und leben rund 30.000 Einwohner. Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von knapp 10.000 Bewohnern je Quadratkilometer. Dementsprechend ist die Bebauung mit überwiegend vielgeschossigen Hochhäusern sowie mit großen Wohnanlagen. Im Gegensatz zu anderen Düsseldorfer Stadtteilen sind hier die Mietwohnungen gegenüber dem Immobilieneigentum in der deutlichen Überzahl.

Sowohl die Altstadt als auch die Stadtmitte sind von Pempelfort aus gut zu Fuß erreichbar. Die natürliche Grenze im Westen ist der Rhein, und gegenüberliegend die durch Düsseldorf verlaufende Eisenbahntrasse. Das heutige Pempelfort wurde erstmals in den 1280er Jahren in Urkunden und Dokumenten genannt. Namensgeber war das Rittergeschlecht von Pempelfort. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Stadtteil zunehmend dichter besiedelt. In den 1850er Jahren folgte im Rahmen der damaligen Stadterweiterungsplanung die Ernenennung zu einem eigenen Stadtteil. Die Jägerhofstraße mit dem Schloss Jägerhof wurde mit ihren Nebenstraßen zu einer bevorzugten Wohngegend in direkter Stadtnähe. Der heute knapp 30 Hektar große Hofgarten als zentraler Park in Düsseldorf wurde in den 1770er Jahren angelegt und wenige Jahrzehnte später als englischer Park erweitert. Heutzutage ist Pempelfort eine vielfältige Mischung aus Wohngebiet und alteingesessenen Handwerksbetrieben aller Gewerke.

Pempelfort bietet dem Besucher über die Stadtgrenzen hinaus mehrere bekannte Sehenswürdigkeiten. Im Zentrum steht der Ehrenhof mit der Tonhalle, dem NRW-Forum sowie mit dem Museum Kunstpalast. Der Rheinpark Golzheim ist als früherer Kaiser-Wilhelm-Park Anfang der 1900er Jahre angelegt worden. Das Theatermuseum im Hofgarten sowie Schloss Jägerhof sind sehenswerte, denkmalgeschützte Bauwerke aus vergangenen Jahrhunderten. Die katholische Pfarrkirche St. Rochus am Rochusmarkt ersetzt die frühere Rochuskapelle und steht seit Ende der 1980er Jahre unter Denkmalschutz. Ein Spaziergang durch Pempelfort zeigt die zeitlich unterschiedliche Bebauung und Stadtentwicklung. Der öffentliche Personennahverkehr ist sehr dicht mit einer engen Taktung. Sozusagen im Minutentakt verkehren S-Bahn, U-Bahn, Bus und Straßenbahn. Klever Straße, Duisburger Straße sowie die Kaiserstraße bilden den äußeren Straßenring. Von hieraus bestehen gute Anbindungen sowohl zur Innenstadt hin als auch zum Flughafen sowie zu den Autobahnen A 44 und A 52.

Behörden, Ministerien, Gerichte und die ERGO Versicherungsgruppe sind in Pempelfort präsent. Die Einwohner haben hier in Einzelhandel eine große Auswahl. In der Gastronomie sie reicht vom Düsseldorfer Altbier über den Bärenlikör Killepitsch, bis hin zur japanischen Küche sowie zu internationalen Spezialitäten.

Düsseldorf-Unterrath – Wohngebiet, Gewerbe und der Flughafen

Unterrath ist einer von insgesamt 50 Stadtteilen in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. Die ist bei einer Größe von knapp 220 km² mit rund 615.000 Einwohnern in elf Stadtbezirke aufgeteilt. Unterrath gehört zum sechsten Stadtbezirk. Angrenzende Stadtteile sind Lohausen, Rath, Lichtenbroich, Stockum und Mörsenbroich. Mit einer Fläche von viereinhalb km² und reichlich 20.000 Einwohnern ist Unterrath einer der kleineren Stadtteile in der Großstadt am Rhein.

Die Kulturgeschichte hier im Düsseldorfer Norden reicht auf dem Gebiet von Unterrath zurück bis zu 5.000 Jahre vor Christi Geburt. Erstmals urkundlich erwähnt wurden Unterrath und Rath gemeinsam in den 1070er Jahren. In der heutigen Zeit ist Unterrath eine Mischung aus Eigenheimsiedlungen, aus Wohngebieten mit Mehrfamilien- und mit Mietshäusern, sowie mit Industrie, Gewerbe und Dienstleistung. Der Flughafen Düsseldorf liegt teilweise auf dem Gebiet der Stadtteile Unterrath und Lohausen. An den Grenzen zu Unterrath entlang verlaufen die beiden Autobahnen A 44 und A 52 sowie die Bundesstraße B 8. Dadurch ergibt sich eine geradezu erstklassige Straßenverbindung hin zur Düsseldorfer City sowie zu den Autobahnen A 3 und A 57 hin. Der S-Bahnhof Unterrath mit seiner Bahnverbindung nach Duisburg und Köln ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt im Schienenverkehr. Von Unterrath aus führen direkte Verbindungen zu den Düsseldorfer Fernbahnhöfen Flughafen und Hauptbahnhof.

In Unterrath hat sich seit der Jahrtausendwende eine vielseitige Industrie angesiedelt. Zu den großen Unternehmen und Arbeitgebern gehören, abgesehen vom Düsseldorfer Flughafen, die Mercedes-Benz AG, Vallourec Deutschland als Nachfolgeunternehmen von Mannesmann sowie der Düsseldorfer Großmarkt. Die neuerrichtete, über 20 Hektar große Airport City hat sich zu einem der europaweit namhaften Bürostandorte entwickelt. Im Mittelpunkt stehen das Maritim-Kongresshotel sowie das bundesweit größte Porschezentrum. Von den Erweiterungsplänen des Flughafens ist Unterrath ganz maßgeblich betroffen. Die Unterrather Straße hat ihre Bedeutung der vergangenen Jahrzehnte als Zugangsstraße zum Flughafen verloren. Heutzutage ist sie eher eine Anlieger- sowie eine nachrangige Durchgangsstraße zu den Stadtteilen Lichtenbroich und Stockum hin.

Als Wahrzeichen von Unterrath gilt die katholische Pfarrkirche St. Maria unter dem Kreuz in der Kürtenstraße. Die dreischiffige Basilika wurde in den 1870er Jahren fertiggestellt. Über das Unterrather Stadtgebiet verteilt sind Plastiken und Skulpturen von namhaften Künstlern aus Düsseldorf und Unterrath aufgestellt. Im September wird von der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Unterrath das jährliche Schützenfest zusammen mit der Hahnekirmes veranstaltet. Das mehrtägige Volksfest ist ein Highlight für Einheimische und Besucher.

Unterrath gehört zu den Düsseldorfer Stadtteilen mit einem attraktiven Mix aus Tradition, Geschichte und Moderne. Die Nähe zur Düsseldorfer Altstadt, zur Rheinpromenade sowie zur Königsallee macht Unterrath zu einem überaus lebenswerten Standort.

Düsseldorf-Unterbilk – zentral, jung, einkommensstark – und das Stadttor

Landtag Nordrhein-Westfalen (Landesparlament) in Düsseldorf [Foto paul morris via Unsplash]Unterbilk ist ein zentral gelegener Stadtteil von Düsseldorf, der ca. 11.000 Einwohner zählt. Das besondere Bild des Ortsteils wird vorrangig durch die Lorettostraße, die Bilker Alle und die Gladbacher Straße geprägt, die allesamt von der örtlichen Kirche abgehen. Die drei Haupteinkaufsstraßen bilden mit ihren zahlreichen Cafés, individuellen Restaurants und interessanten Geschäften das typisch mondäne Flair.

Unterbilk liegt im Südwesten der Innenstadt. Stadtplanerisch wird es dem Verwaltungsbezirk 3 zugeordnet, zu dem auch der Medienhafen und die Friedrichstadt gehören. In Unterbilk selbst finden sich einige gut erhaltene Altbauten, die als Mehrparteienhäuser ausgestaltet sind. Die rund 18.000 Einwohner des Stadtteils zählen zu den einkommensstärksten der Stadt. Entsprechend hoch ist auch die Erwerbsquote.

Fernab der Haupteinkaufsstraßen geht es in Unterbilk allerdings auch behaglich und ruhig zu. So findet auf dem malerischen Friedensplätzchen auch ein Markt statt, der regelmäßig zum Treffpunkt der Bewohner wird. Entlang des Platzes liegen vor allem kleinere Cafés, die zum Pausieren einladen.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die sich in Unterbilk befinden, zählen das Düsseldorfer Stadttor, in dem die Staatskanzlei ihren Sitz hat, sowie der Rheinturm. Letzterer wird von den Düsseldorfern liebevoll als „langer Wellem“ bezeichnet und ist mit seinen ca. 230 Metern für die gesamte Landeshauptstadt prägend.

Aber auch aufgrund der unmittelbaren Nähe zum schicken Hafen ist Unterbilk ein beliebter Stadtteil. Viele bekannte Clubs und Lounges sind fußläufig erreichbar ohne unmittelbar Lärm in Richtung Unterbilk abzustrahlen. Das dürfte auch ein Grund dafür sein, warum die Bevölkerung des Stadtteils besonders jung ist. Fast die Hälfte der Einwohner sind zwischen 18 und 49 Jahren alt.

Durch die Nähe zur Innenstadt profitiert Unterbilk zudem von einer ausgesprochen guten Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Die Straßenbahnen der Linien 708, 709 und 704 fahren in kurzer Taktfolge nach Düsseldorf-Derendorf, Düsseldorf-Hamm, Neuss und Düsseldorf-Gerresheim. Darüber hinaus besteht mit den S-Bahnen der Linie S 8 auch eine Anbindung an den Regionalverkehr. So sind die Städte Hagen und Mönchengladbach ohne Umstieg erreichbar.