Düsseldorf-Golzheim – zentraler, alter Stadtteil am Rheinufer mit Wohnblocks und Häuserzeilen

Der Stadtteil Golzheim gehört zum ersten Stadtbezirk der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf. In dem rund 2,6 km² großen Stadtgebiet wohnen knapp 12.000 Einwohner. Der Stadtbezirk ist mit seinen Stadtteilen Altstadt und Carlstadt, mit Derendorf, Golzheim, Pempelfort sowie Stadtmitte insgesamt 11,4 km² groß. Die Verkehrslage mit der direkten Anbindung an die beiden Bundesstraßen B 1 und B 7 ist denkbar günstig. Der knapp fünf Kilometer entfernte Hauptbahnhof Düsseldorf ist in einer viertelstündigen Pkw-Fahrt erreichbar.

Golzheim ist einer der ältesten Düsseldorfer Stadtteile. Das heutige Stadtteilgebiet wurde schon im elften Jahrhundert urkundlich erwähnt, damals zunächst unter dem Namen Gottelsheim. Ein noch heute prägnanter Ort ist die Straßenverkehrskreuzung Uerdinger-Kaiserswerther Straße. Hier wurde in den 1660er Jahren mit der St. Joseph-Kapelle eine Filialkirche der Derendorfer Pfarrkirche gebaut. Golzheim liegt in Gehwegnähe zum Rheinufer, und dann weitergehend bis zur Düsseldorfer Altstadt. Umgekehrt führt der Weg in Richtung Messegelände sowie Rheinstadion hin zum Stadtteil Stockum. Die meisten Einwohner leben hier in Golzheim in mehrstöckigen Wohnblocks sowie in Häuserzeilen aus den 1900er bis 1920er Jahren. In der heutigen Zeit sind die Wohnungen saniert und topmodernisiert. Sie sind sowohl als Eigentum als auch zur Miete sehr gefragt, auch wegen ihrer verkehrsgünstigen Lage. Von Golzheim aus sind die Bewohner ebenso schnell in der Düsseldorfer City wie auf den Bundesautobahnen A 44, A 52 oder A 57. Die innerstädtische Verkehrsanbindung ist durch mehrere U-Bahnverbindungen in alle Richtungen gewährleistet. Zu den direkten Fahrtzielen gehören der Hauptbahnhof, der Flughafen, die Messe sowie der außerhalb gelegene Stadtteil Kaiserswerth im fünften Stadtbezirk.

Golzheim ist mit seinem Gewerbe an Hotellerie, an Gastronomie, Büros, Praxen sowie Kanzleien ein gefragter und vielseitiger Standort. Der Karl-Arnold-Platz liegt im Mittelpunkt mehrerer Luxushotels. Das große Bürogebäude KAP1, gleichbedeutend mit Karl-Arnold-Platz 1, verfügt bei einer Höhe von 30 Metern über sieben oberirdische sowie vier unterirdische Stockwerke.

Seit jeher ist der Rheinpark das Naherholungsgebiet für die Bewohner von Golzheim. Die Parkanlage aus Mitte der 1900er Jahre erstreckt sich über mehrere Kilometer am rechten Rheinufer entlang. Promenade, weitläufige Rasenflächen sowie alter Baumbestand sorgen für eine regelrecht beschauliche Atmosphäre inmitten der Großstadt Düsseldorf. Der Rheinpark ist öffentlich zugänglich, also von überall aus begehbar. Picknick, Sonnenbaden oder Grillen ist ebenso möglich wie Ballsport, Frisbee, Federball und anderer Freizeitsport. Mehrere Kinderspielflächen sowie Hundeausläufe sind eingezäunt und ausgeschildert. Seit der Jahrtausendwende steht der Rheinpark unter Denkmalschutz.

Der von der Quelle bis zur Mündung verlaufende Rheinradweg führt am Golzheimer Rheinufer entlang, ebenso wie der Radweg Pilgerroute von Flensburg nach Aachen

Düsseldorf-Gerresheim – dicht besiedelt, am Rande der Stadt, mit eigener Altstadt

Im Düsseldorfer Stadtbezirk Gerresheim leben auf einer Fläche von etwa sieben km² knapp 30.000 Einwohner. Damit ist Gerresheim der am dichtesten bewohnte Stadtteil neben Grafenberg, Hubbelrath, Knittkuhl und Ludenberg in diesem Stadtbezirk.

In früheren Jahrhunderten war Gerresheim als eigene Stadt bekannt durch einen damaligen Frauenstift. Namensgeber des Stadtteils war die Gerresheimer Glashütte. Das Unternehmen wurde in den 1860er Jahren gegründet und war zur damaligen Zeit eine der weltweit führenden Glashütten. Der Betrieb wurde Mitte der 2000er Jahre eingestellt. Ende der 1910er Jahre wurde die Stadt nach Düsseldorf eingemeindet. Heutzutage ist Gerresheim ein gemütlicher, man könnte fast sagen idyllischer Ort am Rande der Großstadt. Die Pkw-Fahrt zum sieben Kilometer entfernten Düsseldorfer Hauptbahnhof dauert etwa 20 Minuten. Durch die Nähe zur Bundesstraße B 7 ist Gerresheim bestens über die Grafenberger Allee an die Düsseldorfer Innenstadt angebunden. Der öffentliche Personennahverkehr wird durch ein Dutzend Busverbindungen sowie durch die U 73 als Stadtbahnlinie der Düsseldorfer Rheinbahn AG sichergestellt.

Die Infrastruktur ist zum Leben und Wohnen in Gerresheim ebenso modern wie facettenreich. Wahrzeichen ist die katholische Basilika St. Margareta, eine Stiftskirche im romanisch-gotischen Stil aus den 1230er Jahren. Im Zentrum der historischen Altstadt stehen am Marktplatz denkmalgeschützte Bauwerke und Fachwerkhäuser, oder das Kanonikerhaus am Neusser Tor. Häuserzeilen in der Benderstraße, der Quadenhof am Gerricusplatz und das Stiftsgebäude der Frauengemeinschaft St. Hippolyt in Gerresheim gehören zu den besonderen Sehenswürdigkeiten. Das Schul- und Bildungsangebot reicht von Kitas über Kindergärten und Grundschulen, Waldorf- sowie Förderschule bis zur Sekundarstufe II mit zwei Gymnasien.

Die medizinische Versorgung ist stationär durch die Sana Kliniken AG sowie ambulant durch niedergelassene Allgemein- und Fachärzte gewährleistet. Mobile Pflegedienste, Apotheken und vielfältige therapeutische Einrichtungen ergänzen dieses medizinische Rundumangebot. Gerresheimer Brauchtum wird buchstäblich großgeschrieben. Federführend ist der Anfang der 1950er Jahre gegründete Bürger- und Heimatverein Gerresheim. In der Bürgerhilfe Gerresheim engagieren sich die Mitglieder bei der Veranstaltung von Bürgerfesten, von Trödel- und Flohmärkten bis hin zum Düsseldorfer Karneval. Der Düsseldorfweg sowie der Residenzweg als ein Hauptwanderweg des Sauerländer Gebirgsvereins verlaufen durch den Stadtteil. Das Angebot in mehreren Gerresheimer Sportvereinen reicht von olympischen Sportarten und Disziplinen bis hin zu Schach, Freizeit-, Breiten- und Hobbysport.

Zu den jährlichen Highlights, die auch über Gerresheim hinaus bekannt und beliebt sind, gehören das herbstliche Weinfest sowie der Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende auf dem Gerricusplatz.